A K T U E L L

01.12.2016

1.Dezember 2016 bis 20. März 2017 Papiertheaterausstellung im Theatermuseum Wien

www.theatermuseum.at


                                                                                                                           
25.11.2016

Wir erhielten die traurige Nachricht, dass Klaus Remer im Alter von 77 Jahren verstorben ist.
Herr Klaus Remer war Kulturbeauftragter der Stadt Hanau und hat 30 Jahre Kultur in Hanau gestaltet. Er setzte sich sehr dafür ein, dass das Papiertheatermuseum im Schloss Philippsruhe untergebracht werden konnte.
Wir verdanken ihm, dass das Papiertheatermuseum im Schloss bis heute seine Ausstellungsräume hat und der Öffentlichkeit zugängig ist.
 
Unser Mitgefühl gilt seinen Angehörigen.
 
Der Verein "Forum Papiertheater - Hanauer Papiertheater Schloss Philippsruhe e.V." wird ihm ein ehrendes Andenken bewahren.
 
Im Namen der Vereinsmitglieder
Sieglinde Haase, 1. Vorsitzende

                                                                                                                           

23.11.2016
Aufgrund der Baustelle am Südflügel ist das Papiertheatermuseum wie folgt für die Besucher zugänglich:
 
Wochenende Sa 19. / So 20.11.: geöffnet 11-18 Uhr
Unter der Woche Di 22.11. – Fr. 25.11.: geschlossen wegen Andienung der Baustelle / Decke Weißer Saal

1. Adventswochenende Sa 26.11 & 27.11.: geöffnet 11-18 Uhr
Woche ab Di 29.11: Je nachdem wie sich die Baustelle entwickelt – wir hoffen, normal zu öffnen.

                                                                                                                          

12.11.2016

Pressemitteilung von Donnerstag, 10. November 2016 Stadt Hanau

Decke über dem Weißen Saal zu erhalten, ist die Herausforderung der Sanierung im Schloss-Südflügel

Die aufwendige Sanierung von Schloss Philippsruhe geht in die nächste Etappe. Ein Gerüst im Zwischenbau des Südflügels zeugt davon. Im und am Weißen Saal ist für ein Jahr Baustelle, so lange ist der repräsentative Raum nicht nutzbar. Rund 1,6 Millionen Euro gibt der städtische Eigenbetrieb Hanau Immobilien- und Baumanagement (IBM) dafür aus, Dach, Deckenbalkenkonstruktion und Wandbemalung wieder in einen intakten Zustand zu versetzen. „Hanau lässt sich sein Schmuckstück Schloss etwas kosten, die solide Sanierung wird dann aber einige Jahrzehnte Bestand haben“, erklärt der zuständige Stadtrat Axel Weiss-Thiel.
Im Zwischenbau Südflügel ist über die Jahre vor allem an der Seite zum Park an mehreren Stellen Feuchtigkeit eingedrungen. Eine in den 1970er Jahren erfolgte Sanierung der Deckenbalken muss vollständig zurückgebaut werden. Damals wurden zusätzliche Stahlträger eingebaut, um die schon damals geschädigten Deckenbalken abzufangen, und Beton eingebracht, der nach heutigem Kenntnisstand das Schadensbild nur verschlechterte. Glücklicherweise sind Beton und Stahlträger „nur“ auf der Westseite des Saals vorzufinden, das aber auf einer Länge von 34m und einer Breite von rund drei Metern.
Wie bei den anderen Gebäudeteilen des Schlosses ist auch über diesem Bauabschnitt das Dach mit Schiefer neu einzudecken, zudem werden die Gauben erneuert. Daher wird in den nächsten Tagen eine große Wetterschutzhülle  über dem Zwischenbau des Schloss-Südflügels angebracht, wie sie über dem Marstall derzeit schon zu sehen ist.
Den Beton  so herauszubrechen, dass die damit verbundenen Erschütterungen der Stuckdecke aus dem 18. Jahrhundert nicht schaden, darin besteht vor allem die Herausforderung. Ein Gerüst prägt derzeit das Innere des Weißen Saals. Wer sich mit Restaurator Hans Michael Hangleiter bis hoch unter die bemalte Decke begibt und sich diese anschließend noch im ersten Stockwerk von oben ansieht, erhält einen Eindruck von den baulichen Anforderungen, die bei dieses Sanierung zu meistern sind. Die Stuckdecke hängt direkt an den zu sanierenden Balken. „Wir müssen behutsam, in kleinen Abschnitten bei der Deckenbalkensanierung vorgehen“, erläutert die stellvertretende IBM-Leiterin Sibylle Jesgarz.
Was sich hinter dem behutsamen Vorgehen verbirgt, erläutern Restaurator Hangleiter und IBM-Bauleiterin Susanne Sittinger: Zunächst ist mit Kanthölzern, die mit den alten Balken verschraubt werden, eine Auffangkonstruktion zu bauen. Zwischen diese und die Stuckdecke bringen die Fachleute eine Schutzschicht aus Flachsfasern ein. Das alles geschieht Quadratmeter für Quadratmeter und nimmt daher einige Monate in Anspruch. Das  Säubern und Restaurieren von Fries und eigentlicher Decke erfolgt dann sukzessive.
In der Etage über dem Weißen Saal werden, nach Fertigstellung des Rohbaus Ende 2017, die Räume für die Umsetzung des Museumskonzeptes hergerichtet. Hierfür werden weitere Mittel notwendig. Das Papiertheater soll wieder an seinem angestammten Platz einziehen. Die verbleibende Fläche wird darüber hinaus für ein Lager und eine kleine WC-Anlage genutzt.
                                                                                                                           

25.10.2016

Wegen Bauarbeiten ist das Papiertheater-Museum Hanau zeitweise geschlossen. Betrifft nur die Wochentage.

31. Oktober – 04. November – geschlossen

Sa 05.11. & So 06.11. – geöffnet


07.11. – 11.11. - geschlossen


Ab 12. November wieder geöffnet

                                                                                                                           

25.10.2016

Zeitungsberichte vom Vilsbiburger Papiertheaterfestival

Auf diesem Wege möchten sich die Teilnehmer bei den Organisatoren des Papiertheaterfestivals in Vilsbiburg ganz herzlich Bedanken.
Und so berichtete die Vilsbiburger Zeitung über das Ereignis:

                                                                                                                         

17.10.2016

Auch im Jahr 2016 kann Schloss Burgau zum Abschluss der Ausstellung „Geheimnis Papier“ wieder das Papierthea- tertre en am 12. Und 13. Nov. 2016 präsentieren. Das Programm wurde erweitert und unsere Besucher können sich auf 11 unterschiedliche Theatergruppen freuen. Die Inhalte der Stücke reichen vom klas- sischen Theater bis zur Science Fiktion, von Oper bis Nonsens. Es gibt diesmal kein ausgewiesenes Kinderstück, denn die meisten Auführungen sind auch für unsere Jüngsten interessant.
Besuchen Sie unser Papiertheatertreffen in Schloss Burgau und lassen Sie sich bestens unterhalten, überraschen und begeistern.

Kartenvorverkaufsstelle
IPUNKT DÜREN: 02421-252525
                                                                                                                           


12.10.2016

Die ersten Meringer Opernfestspiele für Papiertheater sind nun Geschichte. Begleitet von regionaler und überregionaler Berichterstattung sind sie am Sonntag, den 9. Oktober erfolgreich zu Ende gegangen. Das Feedback war bislang sensationell gut. Ohne einzelne Aufführungen besonders herausheben zu wollen, haben wir sowohl von den Teilnehmern als auch vom Publikum nur Positives zu hören bekommen. Besonders gefreut haben wir uns über das Resümee von Peter Stöbich in der Augsburger Allgemeinen Zeitung: „So etwas gibt es nur in Mering“. Den Stolz auf dieses Ereignis konnte man von vielen Seiten vor Ort hören. Aber auch die Chancen, die sich daraus ergeben können, waren vielen der Gäste, darunter auch der fast gesamten politischen Prominenz im Wittelsbacher Land, bewusst. So wurde uns schon finanzielle Unterstützung für ein weiteres Festival zugesagt. Das wird dann aber erst frühestens 2018 stattfinden.

Aber nicht nur künsterlisch, sondern auch finanziell waren die Meringer Opernfestspiele ein Erfolg. Für ein erstmals stattfindendes Festival haben wir einen fast schon sensationellen Kartenverkauf. 370 Tickets waren im Verkauf, 329 davon wurden verkauft. Das macht eine Auslastung von immerhin 89 Prozent. Von insgesamt 13 Vorstellungen waren 9 ausverkauft. Das ist doch eine ganz nette Zahl, die sich viele große Opernhäuser ebenfalls wünschen würden.

Mit einem herzlichen Dank an alle, die uns unsterstützt haben und diese Opernfestspiele Realität werden ließen, verabschieden wir uns jetzt erst einmal in einige Ruhetage, um wieder zu Kräften zu kommen.

Christine Schenk und Benno Mitschka

 
                                                                                                                                                                                                                                                     
11.10.2016

. In eigener Sache


REPORTER GESUCHT
Der Sommer 2016 ist Vergangenheit, doch das Festivaljahr ist noch immer nicht vorüber. Vom 7. bis zum 9. Oktober verwöhnten uns die „1. Papiertheater Opernfestspiele“ in Mering mit Oper bei Speis und Trank und bereits zwei Wochen später laden Lise und Jochen Dybdahl- Müller zum dritten Mal zum Papiertheater-Festival in die Volkshochschule nach Vilsbiburg ein.
Das Redaktionsteam sucht für Website und Zeitschrift dringend Berichterstatter, die bereit sind, sowohl Allgemeines über die Festivals als auch Kritiken zu einzelnen Inszenierungen zu schreiben. Wer Interesse hat, sich als Reporter zu betätigen, wendet sich bitte an Sabine Herder unter
redaktion-papiertheater@web.de


                                                                                                                           

[06.10.2016]

3. Internationales Vilsbiburger Papiertheater-Festival


In Vilsbiburg in der Nähe von Landshut findet von 21. bis 23. Oktober 2016 das dritte Papiertheater-Festival statt. Auch diesmal nehmen zwei ausländischen Bühnen teil, nämlich Amagerscenen von Kopenhagen von Winnie Ebert und von Utrecht in den Niederlanden Ab Vissers, der dieses Jahr sein 40 jähriges Jubiläum als Phoenix Papieren Theater feiern kann.

Aus Deutschland kommen Sieglinde und Martin Haase mit ihrem neunsten Science-Fiktion-Stück, das in Preetz Premiäre hatte: Titan. Aus Heringsdorf kommt Robert Jährig unter anderem von den Wolgaster Papieren-Tagen bekannt. Er führt SOS Italia auf, das er auch in Mai dieses Jahres zeigte.

In Vilsbiburg gibt es jetzt zwei Papiertheater-Bühnen. Joli´s Papiertheater seit 2009 von Lise und Jochen Dybdahl-Müller und Papyrus Mobile von Ulrich Zobel, der letztes Jahr erstmalig auftrat.

Vor dem Festival wird ein Flyer verschickt und verteilt, und an den zwei Samstagen vor dem Festival werden Dybdahl-Müllers und Ulrich Zobel, wie in den früheren Jahren, ein Papiertheater mit einigen Kulissen und Figuren am Vilsbiburger Stadtplatz im Stadtzentrum, wo der Markttag stattfindet, aufgestellen. In der Buchhandlung, wo man Eintrittskarten im Voraus kaufen kann, wird ein Fenster mit einem Papiertheater und anderen Gegenständen, die mit Papiertheater und den aktuellen Stücken in Verbindung stehen, dekoriert sein.

Phoenix Papieren Theater führen Eine Volkssage nach Bournonvilles Ballett mit den originalen Dekorationen und Figuren vom Jahr 1893 auf und zusätzlich mit der Ballettmusik von Hartmann und Niels W. Gade. Spannend wird es auch die modernisierte Ausgabe von Hänsel und Gretel Ein Picknick im Grünen mit Winnie Eberts eigenen Figuren und Alfred Jacobsens Kulissen.

Ulrich Zobel hinter der Bühne Papyrus Mobile zeigt Der Sandmann, auf dänisch Ole Luköje (Ole Augenschliesser). Dieses Stück hat auch einen Abenteuer-Charakter, da eine Bergbäuerin einige Bergwanderer zum Einschlafen bringt, und was dann passiert, wissen sie nicht, ob sie als Träumerei oder Wirklichkeit einschätzen sollen.

Das Stück vom Heringsdorfer Papiertheater SOS Italia hat ein reales Ereignis im Jahr 1928 als Hintergrund. Ein italienisches Luftschiff mit einer Expedition an Bord sendet SOS Signale und muss auf einer Eisscholle notlanden und das löst eine internationale Suchaktion aus. Dadurch bekommt die damlige Sowjetunion die Gelegenheit ein „menschliches“ Antlitz zu zeigen.

Titan ist ein Zukunftsabenteuer im Weltall von Martin Haase selbst geschrieben, der sein Stück in Zusammenarbeit mit seiner Frau Sieglinde aufführt. Zusammen sind sie Haases Papiertheater von Remscheid. Die Handlung des Stückes findet im Jahr 2359 statt, wo Ferienreisen ins Weltall modern geworden ist.

Joli´s Papiertheater, das in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule,VHS Vilsbiburg, wo sämtlige Aufführungen stattfinden, für die Organisation des Festivals zuständig ist, führt seine eigene Bearbeitung  von My Fair Lady /Pygmalion auf. Hier wird die Musik des Musical benützt, obgleich das Ende mehr wie das Stück von George Bernhard Shaw ähnlich ist und dadurch weniger romatisch.

Das Festival ist so organisiert, dass alle Stücke zweimal aufgeführt werden und dass jeder alle Stücke sehen können – auch die aufführende Bühnen. Karten pro Vorstellung kosten für Erwachsene 7 Euro und sind im Vorverkauf bei Buchhandlung Koj, Tel. 08741 92 40 20, buecher@buchhandlung-koj.de zu erhalten.

Lise und Jochen Dybdahl-Müller

                                                                                                                          

[01.10.2016]

Weltweit größte Opernfestspiele für die kleinsten Bühnen vom 07. - 09. Oktober 2016 in Mering

Ein Highlight des Festivals wird am Sonntag Abend (9.10.2016 um 19 Uhr) die Aufführung des Stücks "Na russaltschyn welykden" der ukrainischen Theatergruppe “Imagination Format Studio” sein.

Theatergruppe Imagination Format Studio aus Kiew tritt erstmals in Deutschland auf.
Die Aufführung bringt Auszüge aus der gleichnamigen Oper von Mykola Leontowych, gepaart mit Reminiszenen an sein Gesamtwerk. Die Kiewer wollen mit diesem Stück dem tragischen Schicksal des Komponisten und dessen Bedeutung für die ukrainische Kultur gedenken. Leontowych wurde 1921im Alter von 43 Jahren von einem Agenten des Geheimdienstes Tscheka erschossen.

Die ukrainischen Akteure sind nicht nur als Papiertheater-Spieler aktiv, sondern stellen auch ihre eigenen Miniaturtheater her. Sechs Theater aus der eigenen Manufaktur in Kiew werden während der gesamten Festivaltage zu sehen sein. Eine weitere Zusammenarbeit mit dem Meringer Multum in Parvo Papiertheater ist geplant.

Die Gruppe „Imagination Format Studio“ besteht aus einem harten Kern und Menschen, die nur bei einzelnen Projekten mit der Gruppe zusammenarbeiten.
   
Oleksandr Sergiienko ist der programmatische Kopf unserer Gruppe. Er ist sowohl für alle Aufführungen als auch für die PR-Arbeit verantwortlich. Er hat an der Kiewer Universität „Taras Shevchenko“ Schwerpunktmäßig Kartographie studiert. Seine Liebe zur Kunst, zum Reisen und der ständige Antrieb, sich immer neue Fähigkeiten anzueignen, führte ihn schließlich in die Welt des Designs und brachte ihn auf die Idee, ein Papiertheater in der Ukraine zu etablieren.

Vasyl Skopenko, ohne den all' unsere Ideen und Pläne nur auf dem Papier existieren würden, ist der künstlerische Leiter der Gruppe. Er hat an der Philosophischen Fakultät derselben Universität wie sein Kollege Sergiienko studiert.

Der Architekt Mikhail Antipov hat alle Modelle und Mechanismen, die Bühnenbilder und die Proszenien (Theaterportale) entworfen. Er hat sehr viel Erfahrung im Bereich des Modellbaus und hat eine große Liebe zum Detail, egal ob es sich um Gebäude, um Landschaften oder um die Proszenien für unsere Theater handelt.

Anastasiya Podervyanska hat Kunst studiert und ist ein Mitglied der Künstlervereinigung der Ukraine. Bei uns ist sie als Set Designer und als Co-Autorin des Stücks tätig, das wir auch auf dem Festival in Mering aufführen werden. Sie zeichnet nicht nur, sondern entwirft auch Kostüme und Hüte für unsere Stücke.

Aleksandra Shevchenko ist ebenfalls gelernte Architektin. Da auch sie zu den Gründungsmitglieder von Imagination Format Studio zählt, ist sie von Anfang an in alle Theaterprojekte involviert und zudem als Schauspielerin tätig.

Folgendes Interview haben die Festival-Organisatoren von OPERA IN STELLIS e.V. vorab mit Imagination Format Studio geführt:

1. Ihr lebt in einem Land, in dem derzeit leider immer noch Krieg mit unbekanntem und unvorhersagbaren Ende herrscht. Wie kamt Ihr darauf, in einer solchen schwierigen Situation eine Papiertheater-Gruppe zu gründen?

Das Projekt „Wiederbelebung des Papiertheaters in der Ukraine“ oder „Bewahrung der Imagination“, wie es sich auch in unserem Namen „Imagination Format Studio“ wiederfindet ist unsere Antwort auf die Herausforderungen der modernen Welt. Während des Krieges, der Krise, ist die Bewahrung eine Mahnung, sich auf die Wurzeln und die Ursprünge der Menschen zurückzubesinnen. Papiertheater kann als demokratisches und zugleich finanzierbares Medium dazu dienen, mit den gesellschaftlichen Problemen zurecht zu kommen. Es kann dazu beitragen emotionale Intelligenz zu entwickeln, genau die Qualitäten, die gerade jetzt so essentiell für uns sind. Das Mitfühlen und Mitleiden mit den Helden des Papiertheaters, die ihre Geschichten auf der Bühne erzählen, können Menschen dazu anregen, auf emotionalem Gebiet wieder besser untereinander zu kommunizieren. Dazu kommt unsere erzieherische Mission, die wir mit diesem Projekt verfolgen. Wir möchten sowohl Kinder als auch Erwachsene in die Welt der Kunst einführen. Wir planen, mit unseren Theatern in Schulen zu gehen und die Kinder anzuleiten, über das Spiel auch politische Dinge zu lernen, etwa wie verfeindete Staaten miteinander umgehen sollten.

2. Wo habt Ihr zum ersten Mal ein Miniaturtheater gesehen?

Das erste Miniaturtheater, das wir entdeckt haben, haben wir im Internet gefunden. Es war das ukrainische Vertep, ein Puppentheater, das seinen Ursprung im 17. Jahrhundert hat. In diesen Theatern wurden hauptsächlich religiöse und satirische Stücke aufgeführt. Es handelt sich um ein zweistöckiges Häuschen aus Holz. Der 2. Stock war der Aufführung der religiösen Inhalte, hauptsächlich der Weihnachtsgeschichte, gewidmet. Im ersten Stock ging's um die weltlichen Dinge.
Diese Theaterform zu sehen, war für uns zunächst ungewohnt, gleichzeitig spürten wir in der Tiefe unserer Seele von Anfang an etwas sehr Vertrautes. Dann begannen wir Berge von Informationen zu sichten, Menschen zu suchen, mit denen wir gut zusammenarbeiten und deren Erfahrungen uns helfen könnten.
In der Folge unserer Bemühungen, mehr über Papiertheater zu erfahren, stießen wir dann auf die Seite des „Multum in Parvo Opernhauses“ und seines Gründers Benno J. Mitschka. Uns war gleich klar, dass diese Art von Begegnung genau die sein würde, die uns weiterbringen bringen würde. Wir traten miteinander in Kontakt und sind sehr glücklich darüber, dass Benno und seine Frau Christine uns zu diesem Opernfestival eingeladen haben.
3. WiesiehtEureArbeitinKiewaus?
Wir versuchen an lokalen Festivals teilzunehmen. Wir wurden zur Messe für Kunst und Technologie eingeladen, machen Aufführungen in Kindergärten oder zu Eröffnungen von Kunstausstellungen oder Kunstprojekten.
Vielen Dank für das Gespräch! Wir von Opera in Stellis e. V. freuen uns schon sehr auf Euer Kommen und einen intensiven Austausch mit Euch.


                                                                                                    
[30.09.2016]


Das
Bezirksmuseum Wieden
lädt zur Eröffnung seiner Ausstellung

SO EIN THEATER!

dabei ist alles nur aus Papier

ein kleiner Blick in die Welt des Papiertheaters
ein.

Ort: 1040 Wien, Klagbaumgasse 4
Zeit: Donnerstag, 13. Oktober 2016 18 Uhr


Kleines Buffet

Eintritt freie Spende



                                                                                                                            
[26.09.2016]

Ein Wochenende voller Opern und Operetten in Mering

Vom 07. - 09. Oktober 2016 veranstaltet der Verein OPERA IN STELLIS e.V. die weltweit ersten Opernfestspiele für Papiertheaterbühnen in Mering.



  Zur Eröffnung der Opernfestspiele am Freitag Abend um 18 Uhr spielt der renommierte dänische Papiertheater-Spieler Per Brink Abrahamsen die Oper „Der Rosenkavalier“ von Richard Strauss. Als Gäste werden unter anderem der Landtagsabgeordnete Peter Tomaschko, der Landrat Dr. Klaus Metzger sowie der Meringer Bürgermeister Hans-Dieter Kandler teilnehmen.
Ein Beitrag zum Shakespeare-Jahr darf natürlich in diesem Jahr auf keinem Theaterfestival fehlen. So spielt das Team des ortsansässigen Multum in Parvo Opernhaus am Samstag Verdis „Macbeth“.
Am Nachmittag entführt das Königsteiner Ensemble „Theatrum Papyrus“ das Publikum dann mit seiner „Madame Butterfly“ ins ferne Nagasaki, wo sich alles um die tragische Liebesgeschichte zwischen dem amerikanischen Leutnant Pinkerton und der japanischen Geisha Cio-Cio-San, genannt „Butterfly“ rankt.
Im holländischen Saardam ist die Lortzing-Oper „Zar und Zimmermann“ angesiedelt, wo sich das Nürnberger „Theater am Ring“ in seiner Inszenierung mit der spannenden Frage beschäftigt, welcher der beiden Werftarbeiter mit Namen Peter denn nun der russische Zar und welcher der russische Desserteur sei.
Am Abend gibt’s dann mit „Frau Luna“ und „Orpheus in der Unterwelt“ eine Operetten-Gala. Selbstverständlich ist der Essener Papiertheater-Spieler Hans-Günter Papirnik für den Flug ins All bestens gewappnet und hält in seinem Gepäck einen eigens angefertigten Heißluftballon aus Papier bereit. Vom Mond geht’s dann mit „Orpheus“ direkt in die Unterwelt.
Papiertheater-Spieler Robert Jährig aus Heringsdorf wartet bei dieser Aufführung dann auch noch mit einer besonderen Rarität auf: die Musik wird vom Grammophon zum Theaterspiel live eingespielt.

Am Sonntag-Morgen gibt es dann unter anderem Donizettis „Favoritin“ vom ambitionierten Newcomer „Theatrum Papyrus“ zu sehen.
Am Nachmittag heißt es dann „Vorhang auf“ für die Mozart-Oper „Die Zauberflöte“, die das Team vom Multum in Parvo Opernhaus gemeinsam mit dem Königsbrunner Kammerorchester live auf die Bühne bringen wird.
Damit sich die Gäste auf dem Festival rundum wohl fühlen, dürfen sie sich im Anschluss an die jeweilige Oper auf kulinarische Schmankerl von nah und fern freuen.

Fritz Steppkes Traum vom Fliegen in „Frau Luna“ wurde wahr, denn seine Verlobte Marie verschaffte ihm eine Stelle bei Graf Zeppelin.
„Dies brachte uns auf die Idee, beim Festival Gerichte nach Rezepten aus der Graf Zeppelin zu servieren. In den 20er-Jahren durften die beiden Operetten „Frau Luna“ und „Orpheus in der Unterwelt“ auf keinem Spielplan fehlen. Da war der Weg nicht weit für uns, auch gleich noch den Orient-Express, das andere Gefährt für Weltenbummler der damaligen Zeit, mit einzubeziehen und dort zubereitete Speisen ebenfalls auf unsere Festival-Speisekarte zu setzen“, so der Vorsitzende des Vereins OPERA IN STELLIS e.V. Benno Mitschka.
Auch die Ausstattung der Aufführungs-Räume wird der gelernte Filmausstatter im passenden Ambiente gestalten.
Ein weiteres Highlight wird das Festival am Sonntag Abend beschließen, wenn die ukrainische Theatergruppe “Imagination Format Studio” aus Kiew ihr Stück "Na russaltschyn welykden" nach der gleichnamigen Oper von Mykola Leontowych zeigen wird.

Pressekontakt:
OPERA IN STELLIS e.V. Christine Schenk Augsburger Str. 48 86415 Mering
Tel.: 08233 / 79 50 896
0177 / 356 64 83 (mobil)
Internet: www.opernfestspiele-mering.de E-Mail: info@opernfestspiele-mering.de



                                                                                                                          


[12.09.2016]

Foto:Svalegangens Dukketeater/Meklenborg Dukketeater            
    
Papierteatret Meklenborg
Tidligere: Svalegangens Dukketeater/Meklenborg Dukketeater

Foto:Svalegangens Dukketeater/Meklenborg Dukketeater            

Nach dem Verlauf von 29 Jahren hat "Svalegangens Dukketeater" mit Per Brink Abrahamsen das Theater "Svalegangen" verlassen. Es hat jetzt mit dem "Meklenborg Dukketeater" fusioniert, von dem langgjährigen Mitarbeiter, Tonmeister und Musiker, Sören Mortensen und seiner Mitspielerin, Marie Thodberg, geleitet - unter dem Namen "Papirteatret Meklenborg" ("Meklenborg" nach dem Wohnsitz von Sören, 25 Km westlich von Aarhus). Das einzige professionelle dänische Papiertheater kann also sein 30. Jubiläum im neuen ständigen Spielort "Teater Katapult", auch ein professionelles Theater in Aarhus, feiern. Dieses wird am 4. Oktober mit einer Wiederaufnahme vom ehemaligen Pink Flayd Mitglied Sid Barret, konzipiert von Sören Mortensen und Per Brink Abrahamsen.
  Text:Svalegangens Dukketeater/Meklenborg Dukketeater

Foto:Svalegangens Dukketeater/Meklenborg Dukketeater            

Papirteatret Meklenborg: www.papirtheatretmeklenborg.dk


                                                                                                                            

[03.09.2016]

Programm Hanau


Papiertheater Hanau

Spielplan Oktober-Dezember2016
                                                                                                                             
[
18.08.2016]


Ausführliche Informationen unter
http://www.preetzer-papiertheatertreffen.de

                                                                                                                             
[07.04.2016]


Die fünf Belisa-und-Max-Romane (siehe Rubrik „Angebote – Suche“) sind jetzt auch als E-books für Kindle erschienen, Preis: 3,70/3,80 €:


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In diesen Romanen, die jeweils abgeschlossen und für sich verständlich sind, erleben wir, wie Belisa und Max (im ersten Band 6 und 10 Jahre alt, im fünften und letzten 13 und 17) das Papiertheater kennen lernen und, gemeinsam mit ihren Großvätern, zum Volkssport in ihrer Stadt machen. Sie begegnen der Königin Margarethe von Dänemark, die auch eine Papiertheaterspielerin ist, müssen sich gegen Intrigen von Neidern wehren und besuchen die Papiertheaterakademie im Kopenhagener Tivoli, wo sie auch Hans Christian Andersen treffen. Sie erleben den großen Bühnendiebstahl von Preetz, kämpfen gegen einen bösen reichen Mann, der das Papiertheater hasst und treffen auf Zeitreisen Goethe, Schiller und Shakespeare.
 
Nach wie vor auch als
 
Hörbücher in Doppel-CDs:
Das Papiertheaterschiff (ab 6 J.)ISBN 978-3-938812-52-5
Papiertheaterakademie (ab 8 J.) ISBN 978-3-938812-53-2
Die Bühnen-Räuber (ab 10 J.) ISBN 978-3-938812-54-9
Wer will uns den Himmel rauben?! (12-90 J.)
ISBN 978-3-938812-55-6
Wo steckt Shakespeare? (ab 12 )ISBN 978-3-938812-58-7
Was geschah damals wirklich auf Opa Reinhards Bühne? (ab 12 J.) ISBN 978-3-938812594
 
Verlag Iris Förster, Waiblingen (www.verlag-iris-foerster.de)
im Buchhandel erhältlich für 8 €, bei Veranstaltungen der Papieroper am Sachsenwald oder direkt per E-Mail: papieroper@t-online.de für 5 € (ggf. + Porto) zugunsten des Preetzer Papiertheatertreffens.
 
Auch als Bücher für 5 € (+ ggf. Porto) über E-Mail papieroper@t-online.de zugunsten des Preetzer Papiertheatertreffens.
 
Ebenso sind die folgenden Libretti der Papieroper am Sachsenwald zum Nachspielen für 5 € (ggf. + Porto) zugunsten des Preetzer Papiertheatertreffens erhältlich, über E-Mail papieroper@t-online.de:
 
Die Räuber-Oper nach Schiller/Verdi/Bonfire
Die Sache mit dem Stern, ein etwas eigensinniges Krippenspiel (mit Audio-CD)
Götter, Drachen und Germanen – Wagners Ring in einer guten Stunde
Die Banditenoperette oder Klauen aus Leidenschaft frei nach „Les Brigands“ von Jacques Offenbach
Scrooooge – nach „Christmas Carol – Der Weihnachtsabend“ von Charles Dickens
Moin Moin, Herr Hofrat (mit Audio-CD)
Es war dein Bruder! – frei nach Verdis „Troubadour“



[16.09.2012]

"Zur Rechtsgelehrsamkeit kann ich mich nicht bequemen..."


Vielleicht verständlich, aber es wäre gut, wenn man sie hätte. Seitdem wir Dr. Willers Amtrup nicht mehr haben, fehlt uns rechtlicher Sachverstand. Vereinsrecht und Urheberrecht sind Felder, auf denen man gerne gut beraten ist, und es gibt gewiss noch mehr.


Deshalb suchen wir, aus den Reihen der Vereinsmitglieder oder auch außerhalb, eine Juristin/ einen Juristen, die/der uns ehrenamtlich beisteht. Gibt es sie/ihn? Wenn ja, bitte Kontakt zum Vorstand aufnehmen (siehe Impressum).


[24.06. 2011 Update 27.09.2011]


Alte Hefte der Zeitschrift "PapierTheater" wieder erhältlich
Die Restbestände der Zeitschriften "PapierTheater" sind beim
Aue-Verlag in Möckmühl erhältlich. Das betrifft Ausgaben Nummern 18 bis 32.
 
Ausgabe 17 ist nicht mehr erhältlich!
 
Bestellungen bitte unter:

Aue-Verlag GmbH
Postfach 1108
D-74215 Möckmühl
    oder
Aue-Verlag GmbH
Korberstraße 20
D-74215 Möckmühl

Telefon:   0049 (0) 6298 1328
Fax:         0049 (0) 6298 4298
Email:     info@aue-verlag.de


Für Vereinsmitglieder stehen ab sofort die gedruckt nicht mehr erhältlichen Hefte 1-17 zum Download zur Verfügung. Dazu muss man sich beim Diskussionsforum anmelden und wird anschließend als Vereinsmitglied freigeschaltet und kann die Zeitschriften als PDF herunterladen.




 

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Plakat

Bilder vom
29. Preetzer
Papiertheater-
treffen

......................

Galerie

Plakat

Bilder von der Ausstellung Kleine Bühnen - Grosses Theater in Fellbach

......................

 

Bericht über die Papiertheatertage  in Wolgast

 

 

 

 Bericht zum 1.Thüringer Figurentheater-Fest